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Kapillar-Sperre Grundsätzliches: (1)
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Ein sehr hoher Anteil an Nässe-Schäden in den Bereichen Grundmauern, Kellerwände - vor allem Kelleraußenwände - Sockelmauerwerk, Kellerdeckenauflager und Erdgeschoss-Umfassungswände, beruht auf der Tatsache der kapillaren Wasseraufnahme aus Baugrund, Verfüllgut, Außenflächenanschlüssen und Spritzwasser sowie des kapillaren Wassertransportes innerhalb der Baustoffe.
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Diese Baustoffe sind mehr oder weniger hydrophil und bedürfen spezifischer Schutzeinrichtungen gegen den sie umgebenden Wasseranfall.
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Erst seit 1925 - 28 etwa, ist es üblich, waagerechte Sperren gegen
und äußere senkrechte Dichtungen gegen kapillaren Quernässeeintrag vorzusehen.
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z.B. durch Einbau einer Teerpapplage oder durch Auftrag eines Lehmanstriches. Kellermauerwerk aus der Zeit davor hat in der Regel keinerlei Schutz gegen Wasseraufnahme.
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Aber auch an jüngeren Bauwerken häufen sich die Schäden aus vielerlei Gründen.
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Sperren und äußere Abdichtungen sind schadhaft und damit unwirksam, Veränderungen am Bau oder dessen Umgebung setzen Abdichtungen und Sperren außer Kraft, Veränderungen in der Sickerwasser-Situation des umgebenden Geländes führen zu Sickerwasserstaus vor den Außenmauerfüßen.
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