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GBWS-WEKON GmbH - LEXIKON |
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Affinität |
Enge Beziehung von Eigenschaften, so dass sich beim Vorhandensein der einen die andere erschließen lässt. |
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Baufeuchte |
Feuchte in Mauerwerk und Rohbau eines Neubaues. Baustoffe wie Mörtel, Putz, Estrich, Steine, Beton und die Witterung bringen erhebliche Wassermengen in den Bau. Es dauert etwa zwei ganze Heizperioden, bis diese Baufeuchte aus dem neu gebauten Haus verschwindet. Es ist deswegen von großer Bedeutung, wie viel! Feuchtigkeit in den Baustoffen schon beim Rohbau ist und wie schnell diese Feuchtigkeit an die Außenluft abgegeben wird. |
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Chemie |
Chemische Triebkraft, mit der sich Elemente und Verbindungen zu neuen Stoffen verbinden. |
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Dampfdiffusion |
Die Wanderung des Dampfes (wasserhaltige Luft) durch einen Bauteil. Dampf wandert immer vom Warmen zum Kalten, also bei einem Haus von innen nach außen. Deshalb sollen Wände und Decken von innen dampfdichter sein als von außen. Manche Baustoffe sind dampfdicht, Beispiel: Glas, Stahl. |
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Dampfdiffusions- widerstand |
Jeder Werkstoff setzt der Wanderung des Dampfes einen Widerstand entgegen. Er wird mit der dimensionslosen Größe j£ gemessen. Luft hat die Dampfdiffusionszahl |
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Dampfsperre Im Mauerwerk |
Diffusionsdichte Schicht - in Wänden oder Decken eingelegte, wasserdampfdichte Schicht aus Metall, Kunststoff, Bitumenpappe (Dampfdiffusionswiderstandsfaktor > 500 000) dicht verklebt. Dampfsperren müssen möglichst weit im Gebiet der warmen Wandschichten liegen, damit sie die kalten Wandschichten vor Durchfeuchtung aus dem Hausinneren schützen. |
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Der Befall durch holzzerstörende Pilze und Insekten... |
...erfordert eine erhöhte Feuchtigkeit, Kohlenstoff- Verbindungen als Energielieferant sowie andere Nährsubstanzen (Eiweiße, Fette) z.B. im Holz ca. ein Anteil von 5%. Gemäß der DIN 1052 (Holzbau) sollte die Ausgleichsfeuchte für Hölzer in allseitig geschlossenen Räumen mit Heizung 6-12% und unbeheizten Räumen 9-15% betragen. Der Echte Hausschwamm ist ein rein saprotropher Pilz, dass heißt, er befällt totes und verbautes Holz. Charakteristisch ist die Braunfäule (Destruktionsfäule). Dieser Pilz hat sich auf den Abbau von Zellulose spezialisiert. Übrig bleibt das Lignin, welches ein braunes Aussehen hat. |
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Die Bekämpfung und Schaden- beseitigung... |
...des Echten Hausschwammes ist durch ein Fachunternehmen auf der Grundlage einer Sachverständigeneinschätzung vorzunehmen. |
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Druckwasser- |
Stehen Gebäude im Oberflächenwasser oder Grundwasser, sind sie stark Druck-Wasser gefährdet. Sollte auch nur eine Flächen- und / oder Hohlkehlenabdichtung defekt sein, kann das Wasser durch die schadhafte Abdichtung drücken und in das Bauwerk eindringen. Der gesamte Keller steht unter Wasser. Der Einbau einer Druckwassersperre wird zwingend erforderlich. |
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Ein Grund für Schimmelpilze in Wohnungen und Häusern... |
...ist die Entstehung von Tauwasser, Schwitzwasser, Kondenswasser. Es bildet sich Feuchtigkeit an speziellen Stellen der Gebäude und in Folge davon Schimmel oder Ausblühungen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass für das Wachstum von Schimmelpilzen nicht einmal eine sichtbare Kondenswasserbildung erforderlich ist, Schimmelpilze können bereits entstehen, wenn die relative Luftfeuchte an den Bauteiloberflächen längere Zeit 80 Prozent beträgt. |
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Feuchteabgabe |
Bei Lebewesen das Schwitzen, bei unbelebter Materie das Ausdiffundieren herstellungs- oder witterungsbedingter, innerer Feuchte über die Oberfläche. |
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Grundwasser |
Der Grundwasserspiegel ist die obere Begrenzung eines Grundwasserleiters. |
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Grundwasser |
Wasser, das durch Versickerung in wasserdurchlässigen Gesteinen bis zu einer undurchlässigen Schicht (Ton, Lehm) eingedrungen und sich dort frei bewegt. |
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Hausschwamm |
Serpular Lakrimans [Wulf.ex Fr.] = Echter Hausschwamm |
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Hydraulische Bindemittel |
Mörtel- und Betonbindemittel, die durch ihre löslichen sauren Bestandteile auch unter Wasser abbinden und erhärten: Kalke (Wasserkalk, hydraul. und hoch-hydraul. Kalk) sowie alle Zemente. |
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Hydrolyse |
Durch Wasser bewirkte Spaltung chem. Verbindungen. |
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hydrophob |
Zu den hydrophoben Materialien zählen alle, die Wasser abstoßen, aber atmungsaktiv sind; Lasuren, Imprägnierungen, Fluate, Schlämme und Zementfarben. |
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Hydrophobieren |
Ungeschützte mineralische Baustoffe wie Mauerwerk und Putz (Zementputz) nehmen Regen und die darin gelösten, meist sauren Schadstoffe begierig auf. Einen Baustoff zu »hydrophobieren« bedeutet ihn wasserabweisend zu machen, oder zumindest seine Wasseraufnahmefähigkeit zu reduzieren. (Wasserabweisend imprägnieren) Die Poren des Baustoffes (Kapillaren) werden bei diesem Vorgang aber nicht verschlossen, die Diffusionsfähigkeit (Atmungsaktivität) des Baustoffes bleibt unverändert erhalten. Diesen Vorgang nennt der Fachmann »hydrophobieren« |
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hydrostatischer Druck |
Der Druck in einer Flüssigkeit im Erdschwerefeld erzeugt durch die Gewichtskraft der Flüssigkeit, i.d.R. Wasser. Es handelt sich um eine "statische" Größe, die ausschließlich von der Höhe des Wasserspiegels oberhalb des Messpunktes abhängig ist. Der hydrostatische Druck ist linear abhängig von Höhe des Wassers. |
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Hygienischer Wärmeschutz |
Beim hygienischen Wärmeschutz kommt dem Wandbaustoff die Aufgabe zu, überall eine gleichmäßige und ausreichend hohe Oberflächentemperatur zu gewährleisten für ein gesundes und hygienisches Wohnraumklima. Denn an kühleren Stellen, so genannten Wärmebrücken, schlägt sich Wasserdampf nieder, die Tapete wird feucht und krankmachender Schimmel bildet sich. Kritische Bereiche sind Fensterlaibungen, Rolladenkästen und die Anschlüsse der Decken. Ziegelhersteller und Porenbetonwerke halten für diese Details spezielle Ziegel-Bauteile bereit, die eine homogene und durchgehend warme Außenwand möglich machen. So werden Wärmebrücken reduziert und entschärft. Ein Haus ohne Schimmel ist die Grundlage für gesundes Wohnen. |
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hygroskopisch |
Baustoffe sind dann hygroskopisch, wenn sie Feuchtigkeit aufsaugen und binden. |
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Immission |
Als Immission wird der Übergang bzw. die Einwirkung von Luftverunreinigungen oder anderen Emissionen auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Sachgüter bezeichnet. Die auf die Objekte einwirkenden Konzentrationen werden oft allgemein als Immissionskonzentrationen bezeichnet. |
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Injektion |
Einspritzen von hart erstarrenden Substanzen unter Druck in den Baugrund oder in Mauerwerk zum Verfestigen; meist Epoxi-Harze, Baysilone, Wasserglas, Gel- und Bitumenemulsionen. Baustoffe wie Ziegel, Beton, Kalksandstein, Holz, Dämm-Materialien, Natur- und Kunststein enthalten Poren, Kapillaren, die Feuchtigkeit aufnehmen und weiterleiten können. Aufgrund dieser Kapillarität zeigen diese Stoffe hygroskopische Eigenschaften, sie sind atmungsaktiv, dampfdurchlässig (Dampfdurchlasszahl) und diffusionsfähig. Glas und Metall wirken wie Dampfsperren und lassen den Wasserdampf kondensieren. |
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kapillare Nässe |
Die kapillare Nässe ist ein Phänomen. Durch die Kapillarporen des Mauerwerks, wandert die Feuchtigkeit unter Mitnahme von Fe-Verbindungen und Salzen vertikal nach oben in die trockenen Regionen. Hier verdunstet normalerweise das Wasser, die schädlichen Salze etc. bleiben im Gemäuer zurück. Da sich dieser Vorgang ständig wiederholt, entstehen mit der Zeit Anstrich-, Zement- und Putzschäden. Um diesen destruktiven Vorgang zu stoppen, benötigt man eine Horizontalsperre, die das Aufsteigen der Feuchtigkeit verhindert. In der Regel kommen hier Teer- und / oder Bitumenpappen zum Einsatz. |
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Kondensations- schäden |
Bei einem falschen Wandaufbau kann die Feuchte in oder auf der Oberfläche der Bauteile ausfallen = kondensieren. Das erfolgt zuerst an den Wärmebrücken. |
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Kondenswasser und damit in Folge auch Schimmelpilze... |
...lassen sich nur verhindern, wenn die relative Luftfeuchtigkeit unter 100 Prozent bleibt. Das erfordert an jeder Stelle lm Raum eine ausgewogene Kombination aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit und hochwertige Bauausführung besonders an kritischen Stellen (z.B. an Fensterrahmen, Türrahmen, Rolladenkästen und Gurtführungen der Rolladenkästen, Dachgeschoss-Fenstern et cetera). |
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Kondenswasser, Kondensat, Schwitzwasser |
Trifft warme Luft auf kühlere Flächen, schlägt sich die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit an den Flächen als Kondensat (Wassertropfen) nieder. Allgemein wird häufig der Begriff Schwitzwasser verwendet. Besonders in der Heizperiode sollte man auf Kondensatbildung vor allen an den kühleren Außenwänden und in Zimmerecken achten, denn Feuchtigkeitsschäden entstehen meistens schneller, als man denkt. Im Normalfall genügt es, täglich drei- bis viermal kräftig zu lüften. |
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Last |
Gesamtheit der Beanspruchungen eines Systems; |
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Lastfall |
Jeder Lastfall ist anders. |
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Oberflächen- spannung |
...nennt man die Kraft die an der Oberfläche von Flüssigkeiten wirkt; sie ist in das Innere der Flüssigkeit gerichtet. |
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Rissbildung |
a) Risse entstehen aufgrund von Setzung einzelner Gebäudeteile. (Siehe Lastfall). |
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Sanierung |
Wurden Schimmelpilze diagnostiziert, besteht dringender Handlungsbedarf. |
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Schadstoffe |
Vorhandene oder in die Umwelt gebrachte Stoffe mit schädlicher Wirkung auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Sachgüter. |
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Schimmelpilze |
Schimmelpilze, heterogen zusammengesetzte Gruppe von Kleinpilzen, die auf organischer Materie siedeln, zum Beispiel auf Brot, Lebensmitteln, Textilwaren, Holz, Mauerwerk, Farben, Papier, Tapeten, Leder, Leim, Gummi. Einige Pilze sind krankheitserregend. Die Sporen von Schimmelpilzen können Allergien erzeugen! |
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Spezifisches Gewicht von Wasser |
Das spezifische Gewicht des Wassers ist abhängig von seiner Temperatur. Ein Liter Wasser (1qdm=10x10x10cm) wiegt bei 4 °C genau ein kg, weil es in diesem Stadium am dichtesten ist. Spezifisches Gewicht Wasser bei 0 °C = 0,999868 kg/l Spezifisches Gewicht Eis bei 0 °C = 0,9168 kg/l Spezifisches Gewicht Wasser bei 4 °C = 1,0 kg/l |
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Sporen |
Der Begriff “Spore” bezeichnet... |
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Stalaktiten Stalagmiten |
Stalaktiten sind eine Form von Tropfstein, der - wie der Name es schon sagt - durch Tropfwasser gebildet wird. Wasser, das aus Spalten in ein Gebäude eindringt, bildet an den Decken Tropfen, die durch ihre Oberflächenspannung (Kohäsion) zusammengehalten werden. Irgendwann wird das wachsendes Gewicht zu groß und der Tropfen fällt nach unten. In dieser Zeit ist aber Wasser verdunstet. Der nicht- verdunstete Kalk verbindet sich mit Fe- und Mg-Salzen - bildet so - mit der Zeit an den Decken die Stalaktiten. |
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Stauwasser |
Stauwasser tritt auf, wenn ein schwer wasserdurchlässiger Staukörper die Abwärtsbewegung des Sickerwassers im Boden behindert. Siehe Grundwasser. Stauwasser bildet sich insbesondere nach ausgiebigen Niederschlägen und / oder nach der Schneeschmelze. Bei längerer Trockenheit verschwindet es. Im Unterschied zum Grundwasser, das dauernd und auch in tieferen Schichten vorhanden ist, tritt Stauwasser nur zeitweilig und nur oberflächennah auf. |
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Taupunkt- berechnung |
Berechnung, wann und wo die Luftfeuchte kondensiert, Bei Außenwandkonstruk- tionen aus verschiedenen Werkstoffen kann es in der Wand zu Feuchtigkeits- schäden kommen. Eine Taupunktberechnung ermöglicht einen konstruktiv richtigen Aufbau, Bei einer homogenen Außenwand aus Ziegel oder Porenbeton können Feuchtigkeitsschäden praktisch nicht auftreten. |
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Taupunkt- Temperatur |
Die Grenztemperatur, bei der die relative Luftfeuchtigkeit 100 Prozent beträgt, heißt Taupunkt-Temperatur. Kühlt mit Wasserdampf angereicherte Luft ab, nähert sie sich dieser Sättigungsgrenze. Sie wird an den kältesten Stellen eines Raums am ehesten überschritten, die Luft gibt hier einen Teil des Wassers als Kondenswasser ab. Zusätzlich tragen die Bewohner durch Atemluft, Baden, Waschen und Kochen oder durch falsches Lüftungsverhalten zur Kondensatbildung bei. Es entsteht Tauwasser (Schwitzwasser, Kondenswasser). Im Winter wandert die warme, wasserdampfhaltige Innenraumluft durch die Außenbauteile nach draußen und kühlt dabei langsam ab. Wenn sie den Taupunkt erreicht, kondensiert die Luftfeuchtigkeit und schlägt sich als Wasser (Tauwasser) nieder. Je diffusionsoffener Baustoffe sind, um so schneller lassen sie natürlich Wasserdampf durch. |
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Tauwasser |
Tauwasser entsteht häufig bei unsachgemäßer, fehlerhafter Verbindung und Abdichtung von Bauteilen In der Aussenwand, wo kalte Luft von außen und warme feuchte Heizungsluft von innen "unkontrolliert" zusammenkommen. Wenn hier keine saubere "luftdichte" Trennung (Abdichtung) erfolgte, gibt es später genau an diesen Stellen verstärkte oben beschriebene Tauwasserbildungen. (z.B. an schlecht abgedichteten Fensterrahmen, Türrahmen, Rolladenkästen und Gurtführungen der Rolladenkästen). Kondenswassergefährdet sind auch ungünstige Anordnungen von Heizkörpern, Fensterbänken oder Vorhängen, da sie die Luftzirkulation entlang der gesamten Fläche einschränken. Liegt zum Beispiel unter einem Dachwohnfenster eine geschlossene Fensterbank, kann die warme Luft nicht mehr den unteren Bereich des Fensters erreichen. Es können sich Feuchtigkeit und in Folge davon Schimmelpilze der Ausblühungen bilden. Kondenswasser lässt sich nur verhindern, wenn die relative Luftfeuchtigkeit unter 100 Prozent bleibt. Das erfordert an jeder Stelle im Raum eine ausgewogene Kombination aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Sobald ein Wert die kritische Grenze erreicht, muss entweder die Temperatur erhöht oder der Feuchtigkeitsgehalt durch richtiges Lüften - mehrmaliger täglicher Durchzug von fünf bis zehn Minuten - gesenkt werden. |
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Temperatur- differenz |
Der Wärmeverlust an einem Bauteil wird bestimmt durch seine Größe, seine Wärmedämmung und durch die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen. Diese Temperaturdifferenz ist sehr unterschiedlich. Während die Innenraumtemperatur in der Regel 20 °C beträgt, schwankt die Außentemperatur auf der Außenseite eines Bauteiles stark. Bei strengem Frost beträgt die Außenluft- temperatur -10 °C. Die Bodentemperatur unterhalb der Frosttiefe jedoch etwa +10 °C. Die Temperaturdifferenz am Dach beträgt dann 30 K. Die Temperaturdifferenz am Fußboden eines Raumes, der nicht unterkellert Ist, beträgt jedoch +20 °C minus |
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Toxischer |
Der Begriff “Toxischer Schimmel”... |
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Transmissions- wärmeverlust |
Wärmeverlust durch die Bauteile: Wand, Fenster, Decke, Boden. Der Transmissionswärmeverlust lässt sich durch die gute Wärmedämmung eines Hauses wesentlich senken. |
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Vollwärmeschutz |
Idealziel bei Wärmedämm-Maßnahmen, das selbst in günstigsten Fällen nur annähernd erreicht werden kann. Man sollte sich bewusst sein, dass ein Haus Wärme nach außen abstrahlt und dabei alle Glasfronten am stärksten zum Energieverlust beitragen. Ratsam ist, sich über Isolierglas beim Fachhandel beraten zu lassen. Inzwischen gibt es wärmedämmendes Glas, das einen sehr guter (k-Wert). Die wirkungsvollste Dämmung des Mauerwerks. Ist immer an den Außenmauern angebracht und besteht im günstigsten Fall aus einem zweischaligen Aufbau der Fassade (vorgehängte Fassade). |
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Wärmebrücke |
Schwachstellen an Außenwandbauteilen, die eine geringere Wärmedämmung aufweisen als die umgebenden Flächen und Bauteile. Es sind häufig auch unsauber vermauerte Wände mit dadurch entstandenen Schlitzen, Fugen und Mörtelflickwerk, die Wärmebrücken entstehen lassen, über die dann die teure Heizwärme schnell nach außen fließen kann! Wärmebrücken führen zu der Gefahr der Tauwasserbildung an der Innenseite der betreffenden Bauteile und Im schlimmsten Fall zu Bauschäden, Schimmelbildungen, Rissen, Putzabplatzungen etc. |
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Weiße Wanne |
Wurde bei der Bauausführung schon an wasserabweisende bzw. sperrende Bauweise gedacht, hatte man folgende Möglichkeiten: |
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